Kulturraummanagement
Intermediäre Schnittstellenarbeit zwischen Verwaltung, Kunst- und Kulturszene, Politik und Eigentümer:innen zur Sicherung und Entwicklung von Kulturräumen in Köln.
Kulturraummanagement bezeichnet die intermediäre und strategische Schnittstellenarbeit zwischen Verwaltung, Kunst- und Kulturszene, Politik, Eigentümer:innen und Zivilgesellschaft. Im Auftrag des Dezernats für Kunst und Kultur der Stadt Köln wurde ein integriertes Handlungskonzept entwickelt, das die Sicherung und Entwicklung von Kulturräumen in der Stadt langfristig verankert.
Die Arbeit verbindet operative Projektbegleitung mit strategischer Konzeptentwicklung: von der Transformation konkreter Leerstände und Gebäude über die Initiierung partizipativer Formate bis hin zur Verhandlung zwischen Eigentümer:innen, Verwaltung und freier Szene.
Akteur:innen-Schnittstelle
Das Kulturraummanagement vermittelt zwischen fünf Akteursgruppen:
- Verwaltung (Dezernat Kunst & Kultur) - Politik (Stadtrat, Bezirksvertretungen) - Eigentümer:innen (private und öffentliche) - Zivilgesellschaft / Nachbarschaft - Freie Kunst- und Kulturszene
Formate & Instrumente
- Kulturraum-Symposien - Task-Forces & Rücksprachen - Runde Tische & regelmäßige Jour Fixes - Ideeninkubator für Zwischen- und Nachnutzungen - Planspiele & Simulationen - Direkte Prozessbegleitung bei Gebäudetransformationen





Räume für Kunst und Kultur langfristig sichern, zugänglich machen und neue Nutzungsperspektiven entwickeln.
— Dezernat für Kunst und Kultur, Stadt Köln
| Format | Zielgruppe | Frequenz |
|---|---|---|
| Kulturraum-Symposium | Öffentlichkeit, Fachpublikum | jährlich |
| Task-Forces | Verwaltung, Eigentümer:innen | anlassbezogen |
| Jour Fixes | Freie Szene, Interessenvertretungen | regelmäßig |
| Runde Tische | Alle Akteursgruppen | quartalsmäßig |
| Ideeninkubator | Freie Szene, Initiativen | projektbezogen |
Dokumentation Kulturraum-Symposium #1
Dokumentation und Grafik des ersten Kölner Kulturraum-Symposiums – Planspiel »Vom Leerstand zum Kulturraum am Beispiel einer fiktiven Lebkuchenfabrik«.